Brandungsangeln

Es ist auch möglich Wolfsbarsche nach der klassischen Art gezielt zu Befischen. Das Hauptaugenmerk liegt hierbei auf Montage, Köder und der Platzwahl.

Wolfsbarsche lieben eine üppige Mahlzeit, heißt bei der Ködermenge "nicht kleckern sondern klotzen", um die gestachelten Meeresräuber an den Haken zu bekommen. Ausgenommen von dem Ausnahmeköder "peeler crab" (frisch gehäutete Krabbe, nur schwer zu bekommen), sind Seeringelwürmer bei den Wolfsbarschen sehr gefragt. Angeboten im Mehrpack - 5 bis 6 Ringler oder im Cocktail mit dem Fleisch einer Messermuschel sollten es schon sein.


Platzwahl, Wellenbrecher wie Stein- oder Pfahlmolen werden aufgrund des hohen Futterangebotes häufig von den Wolfsbarschen aufgesucht. Die beste Angelzeit liegt kurz nach starken Stürmen, wenn sich der raue Seegang allmählich wieder beruhigt hat.


Wo?

Wellenbrecher aus Holz, sogenannte Pfahlbuhnen


Top-Angelplatz sind Wellenbrecher - sogenannte Buhnen - gebaut, um den Strand bei Sturmflut vor der aufgewühlten See zu schützen. Sie bieten auch den Meeresbewohnern einen idealen Lebensraum.

Steinbuhne

Bei beiden Buhnenarten ist der Kopf mit großen Steinen gesichert;
dort treiben Wolfsbarsche bei aufkommenden Wasser ihr Unwesen


Ob bei Pfahl- oder Steinbuhnen: Der Kopf (das seeseitige Ende) dieser Wellenbrecher ist mit großen Steinen gesichert. Dort gilt es die beköderte Montage so nah wie möglich zu platzieren.


Montagen

Die klassische Brandungsmontage für Wolfsbarsche, das Pulley Rig. Obwohl diese Montage schon einige Jahre auf dem Puckel hat, wird sie europaweit immer noch von den Wolfsbarschanglern favorisiert.


Das Pennel Rig (Doppelhakenmontage) für ein großes Köderpake

Den Schrumpfschlauch auf die Schnur ziehen, dann die Schnur durch das Öhr des oberen Hakens führen; anschließend einige Wicklungen mit der Schnur um den oberen Teil des Hakenschenkels tätigen, danach den Schrumpfschlauch über den  schnurumwickelten Schenkel ziehen; zuletzt wird der untere Haken angeknotet.